Die Menschen in Europa müssen sich gegen die Ausplünderung ihres Gemeinwesens zur Wehr setzen. Dies begründe ich in meiner 1. Mai-Rede in Frankfurt am Main. [mehr]
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frank Bsirske und Prof. Rudolf Hickel zum Aufruf "Europa neu begründen" schildere ich die Bedrohung demokratischer Strukturen durch den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus. [mehr]
Als Alternative zu Prekarisierung und soziale Ungleichheit als Programm für Vollbeschäftigung plädiere ich in der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" (APuZ 14-15/2012) für eine solidarische Neuordnung des Arbeitsmarktes. [mehr]
Die Krise in Europa muss durch Solidarität und Demokratie bewältigt werden, um den Marsch in den Ruin zu stoppen. Gemeinsam mit Frank Bsirske, Annelie Buntenbach, Rudi Hickel und Steffen Lehndorff habe ich einen Aufruf initiiert, zu deren Erstunterzeichnern u.a. der Philosoph Jürgen Habermas, der Ökonom Gustav Horn und eine Reihe von Gewerkschaftern wie Michael Sommer, Detlef Wetzel und Klaus Wiesehügel gehören. Der Aufruf kann hier gelesen und unterzeichnet werden: www.europa-neu-begruenden.de.
Auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des DGB-Index Gute Arbeit zur Arbeitshetze sagte ich: ‚‚Das Gefühl, gehetzt zu sein, ist ein Faktum, das genauso hart ist und genau so ernst zu nehmen ist wie das Resultat einer Blutdruckmessung oder Gefahrstoff-Analyse." Erneut warb ich für eine Anti-Stress-Verordnung - mit klaren Vorschriften für erlaubte Belastungen im Job. [mehr]
Auf einer Tagung in Paris im März 2011 referierte ich zum Thema der Revitalisierung der Gewerkschaften in Europa. Der Beitrag ist nun in englischer Sprache vom Europäischen Gewerkschaftsinstitut veröffentlicht worden. [mehr]
Angesichts der zunehmenden psychischen Belastungen und des arbeitsbedingtes Stresses plädiere ich auf der Internetplattform "Gegenblende. Das gewerkschaftliche Debattenmagazin" für die Schließung der Schutzlücke durch eine Anti-Stress-Verordnung. [mehr]
"Es geht darum, die Schutzbestimmungen bei psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz zu konkretisieren und verbindlich zu machen", führe ich auf der Bundespressekonferenz in Berlin aus. [Statement auf der Pressekonferenz] [Pressemitteilung der IG Metall]
In einer Pressemeldung fordere ich ein Aussetzen der Rente mit 67 und eine ehrliche Bilanz der Arbeitsmarkt-Chancen älterer Arbeitnehmer. [mehr]
Für die Arbeitgeber ist offenbar nie eine günstige Zeit für Gute Arbeit. In der Krise standen Beschäftigungssicherung und Einkommen im Vordergrund und jetzt, wenn die Auftragsbücher voll sind, müssen die Beschäftigten auf Teufel komm raus schuften, konstatiere ich im Interview mit der Zeitschrift Gute Arbeit. [mehr]
Bei den Sozialversicherungswahlen 2011 konnten die Gewerkschaften ihre Positionen halten. Anlass zur Selbstzufriedenheit? Ich warne vor der "business as usual"-Falle und eröffne die Reformdebatte. [mehr]
In einem Beitrag für eine Veröffentlichung der Friedrich-Ebert-Stiftung "Zukunft der Demokratie. Demokratie der Zukunft" (2011) habe ich Überlegungen zu einem gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationsprojekt angestellt. [mehr]
"Mit der rasanten Zunahme von arbeitsbedingtem Stress und psychischen Erkrankungen tickt eine gesellschaftliche Zeitbombe", führe ich auf einer Pressekonferenz aus. Eine Umfrage in Metallbetrieben zeigt den eklatanten Anstieg von Burnout-Erkrankten. [mehr] [mehr]
(September 2011) Im Interview mit goethe.de zeige ich auf, dass die Finanzmarktkrise eine Bedrohung der Demokratie in Europa beinhaltet. [mehr]
(8.8.2011) Nach dem "Fachkräftegipfel" im Juni 2011 in Meseberg bleiben zentrale Fragen ungeklärt. Ich plädiere für ein Umsteuern in der Arbeitsmarktpolitik. [mehr]
Die Entwicklungen in der Europäischen Union drohen ein autoritäres Regime zu etablieren, das Eingriffe in den Sozialstaat und in die Tarifautonomie nach sich zieht. In den Blättern für deutsche und internationale Politik (Heft 7/2011), in deren Herausgeberkreis ich eingetreten bin, zeige ich die Folgen auf. [mehr]
(24.6.2011) Anlässlich des 65. Jubiläums der IG Metall Wolfsburg - mit 76.000 Mitgliedern die größte - sprach ich u.a. zu Fragen der Mitbestimmung und den Aufgaben eines sozialökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. [mehr]
Am 1. Mai 2011 sprach ich mich in Braunschweig dafür aus, einen sozialökologischen Umbau mit guter Arbeit und sozialer Sicherheit zu verknüpfen. [Die Rede]
In den "VDI nachrichten" vom 15. April 2011 mache ich zum Thema Fachkräftemangel einen Faktencheck. Mein Befund: "Auch wenn kein Anlass zu einer 'Katastrophen-Debatte' besteht - einen Handlungsbedarf gibt es zweifellos." Deshalb brauchen wir eine neue Arbeitsmarktpolitik: "Statt Niedriglöhnen, ausufernden Arbeitszeiten und immer höheren Arbeitsbelastungen brauchen wir Investitionen in Bildung und Qualifizierung, faire Löhne, sichere Perspektiven und gute Arbeitsbedingungen für alle." [mehr]
In den "Arbeits- und Industriesoziologischen Studien" (Heft 1, Februar 2011) begründe ich den Strategieansatz Guter Arbeit unter den aktuellen Bedingungen der Nach-Krisen-Periode. [mehr]
In einer Sendung des HR-Fernsehens (Stadtgespräch) am 9. November 2010 argumentiere ich in einem Streitgespräch, warum die Rente mit 67 grundfalsch ist (ca. 45 Minuten). Hier geht es zu den Zuschauerfragen zu der Sendung (ca. 22 Minuten).
(22.10.2010) In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" begründe ich, warum eine Abkehr vom Irrweg "Rente mit 67" angesagt ist. [mehr]
16.8.2010 Im Herbst muss die Regierung die Rente mit 67 überprüfen. Ein Teil der Prüfung besteht darin, die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer zu erheben. Bundesarbeitsministerin von der Leyen hatte zuletzt von 40 Prozent gesprochen. Ich erkläre, warum es eigentlich nur zehn Prozent sind und woran das liegt. [mehr]
In einem Beitrag für die WSI-Mitteilungen Heft 9/2010 versuche ich die Wechselbeziehungen zwischen der Transformation des deutschen Wohlfahrtsstaates und den gewerkschaftlichen Machtverlusten aufzuzeigen. Für eine Regeneration gewerkschaftlicher Macht hat das Feld der Sozialpolitik eine besondere Bedeutung. [mehr]
Eine Debatte über gewerkschaftliche Strategien in der Krise eröffnet die Zeitschrift Sozialismus in ihrer Juni-Ausgabe 2010. Den Aufschlag dafür mache ich gemeinsam mit Christoph Ehlscheid und Klaus Pickshaus. [mehr]
In einem Schwerpunktheft der Zeitschrift "Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis" (www.zeitschrift-luxemburg.de) zum Thema "Für ein linkes Mosaik" (Heft 1-2010, 8. April) argumentiere ich zum "Lob der Kapitalismuskritik. Warum der Kapitalismus eine starke Mosaik-Linke braucht". [mehr]
Kann angesichts der "großen Krise" des Finanzmarktkapitalismus eine sozialstaatliche Erneuerung erschlossen werden? Dieser Frage gehe ich in einem Einleitungsbeitrag zum Band "Der Neue Generationenvertrag" (erschienen März 2010) nach. [mehr]
In einem Essay für die Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (Ausgabe 13-14/2010) beschreibe ich die Aufgaben der Gewerkschaften als "konstruktive Vetospieler". [mehr]