(20.7.2016) Strategiewechsel in der Rentenpolitik erforderlich

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der IG Metall Jörg Hofmann forderte ich auf einer Pressekonferenz in Berlin einen Strategiewechsel in der Rentenpolitik. »Um das Ziel einer auskömmlichen Absicherung im Alter zur erreichen, muss im ersten Schritt der Sinkflug des Rentenniveaus gestoppt werden«, erklärte ich. Im nächsten Schritt soll die Rentenentwicklung wieder an die Lohn- und Gehaltsentwicklung angekoppelt werden und letztlich auch ein neues, höheres Sicherungsziel festgelegt werden. Die politische Fixierung auf die Stabilität der Beiträge ist überholt. »Für Beschäftigte mit Brüchen in der Erwerbsbiografie brauchen wir außerdem solidarische Maßnahmen, die Altersarmut verhindern, sowie die Aufwertung niedriger Einkommen, Beiträge bei Langzeitarbeitslosigkeit und Freibeträge in der Grundsicherung«, sagte ich. Einzelheiten des Rentenkonzeptes sind hier erläutert. [mehr]
Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall.

(Mai 2016) Arbeit im Spannungsfeld von Digitalisierung und Prekarisierung

Die jährlich in Hannover stattfindenden Hannah-Arendt-Tage werden 2016 unter dem Motto »Herausforderung Solidarität« durchgeführt. Auf Einladung des Kuratoriums der Hannah-Arendt-Tage ging ich im Mai diesen Jahres in einem Vortrag der Frage nach, ob das Werk Hannah Arendts, dieser profilierten Theoretikerin der Arbeitsgesellschaft, auch Anregungen für die gegenwärtige Arbeitspolitik enthält. Der für die geplante Publikation überarbeitete Beitrag trägt den Titel »Arbeit im Spannungsfeld von Digitalisierung und Prekarisierung, oder: was Hannah Arendt uns zur Solidarität 4.0 zu sagen hat«. [mehr]

(2.6.2016) Mehr Ausbildungsplätze –
auch im Eigeninteresse der Betriebe

Als Mitglied der Steuerungsgruppe der Allianz für Aus- und Weiterbildung fordere ich anlässlich des Gipfeltreffens der Allianz Politik und Wirtschaft auf, die betriebliche Ausbildung weiter zu stärken. »Viele Metall-Wirtschaftsbereiche bilden zu wenig aus. Die aktuellen Ausbildungsquoten um vier Prozent sind zu gering«, kritisiere ich. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt sind gut ausgebildete Fachkräfte so wichtig und wertvoll wie nie zuvor. [mehr]

(7.5.2016) »Keiner darf mehr ertrinken«

Auf einer Kundgebung in Frankfurt für eine humanere Flüchtlingspolitik forderte ich die sofortige Ausweitung der humanitären Hilfe für Flüchtlinge und der Seenotrettung. »Es darf keiner mehr ertrinken, der zu uns kommen will«, sagte ich und warb für offene Grenzen für alle, die in Deutschland Zuflucht suchen. Dabei beklagte ich, dass ein »Kaputtsparen« der Sozialstaaten geflüchtete und schon hier lebende Menschen zu Konkurrenten macht – und warb für »solidarische Lösungen«; höhere Mindestlöhne etwa und günstigen Wohnraum. Darüber berichtet die Frankfurter Rundschau. [mehr]

(25.4.2016) »Die Riester-Rente ist eine Sackgasse«

Die Riester-Rente hat sich als Sackgasse der deutschen Sozialpolitik herausgestellt. »Wir brauchen eine grundsätzliche Kurskorrektur in der Rentenversicherung«, erkläre ich in einem Interview mit der »Welt«. Das Rentenniveau muss wieder angehoben werden – und zwar auf das Niveau vor den »Kürzungsreformen« der rot-grünen Regierung zum Beginn des Jahrtausends. Das gesamte Interview [hier]

(14.4.2016) Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland

Über 70 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nahmen die Flüchtlingskrise zum Anlass eines Appells für einen politischen Kurswechsel in der europäischen und der deutschen Politik. Zu den UnterzeichnerInnen des Aufrufs gehören führende Mitglieder von Gewerkschaften, Grünen, SPD und Die Linke sowie zahlreiche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Gemeinsam mit Gesine Schwan konnte ich den Appell in der Frankfurter Rundschau vorstellen. Den Appell kann man [hier] unterzeichnen.

(März 2016) Demokratisierung der EU einfordern!

Die TRANSPARENZ IN EUROPA – JETZT!-Kampagne ist ein entscheidender Teil des von Yanis Varoufakis initiierten 3-Punkte-Plans für die Demokratisierung der Europäischen Union im Rahmen von DiEM25. Die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben und sie zu verbreiten, findet man [hier].

(27.2.2016) »Der EU fehlt es an Demokratie«

Im Interview mit Stephan Hebel (Frankfurter Rundschau) äußere ich mich zum Demokratiedefizit In Europa, zu linken Initiativen für Europa und zu den Ideen von Gianis Varoufakis. [mehr]

(17.02.2016) »Altersgerechte Arbeitsplätze sind nach wie vor Mangelware«

Anlässlich einer Tagung der IG Metall in Frankfurt erläutere ich, dass Arbeitsabläufe wegen der wachsenden Zahl älterer Beschäftigter umgestellt werden müssen. Solche Arbeitsplätze sind immer noch eine Mangelware. Einzelne konkrete Beispiele werden vorgestellt. [mehr]

(11.2.2016) Europa braucht mehr Demokratie

In Berlin fand am 9.2.2016 die von Yanis Varoufakis initiierte Konferenz DiEM25 (»Democracy in Europe-Movement«) statt. Neben vielen Vertreterinnen und Vertretern aus zahlreichen europäischen Ländern sprach ich als einer der Initiatoren von »Europa neu begründen«. Ich wies darauf hin, dass ein umfassendes Konzept einer Demokratisierung erforderlich ist, das auch eine Intervention in die vom Finanzmarkt dominierte Verteilung von Reichtum und Macht erforderlich macht. [Hier] mein Statement.

(8.2.2016) »Die Ungerechtigkeit ist spürbar«

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau fordere ich die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassen, da es derzeit eine eklatante Gerechtigkeitslücke gibt. [mehr]

(Februar 2016) Digitale Visionen als Leitbild?

Plädoyer für einen Digitalisierungsrealismus in der Arbeitspolitik

Angesichts des anhaltenden Hypes des Themas “Digitalisierung der Arbeitswelt” plädiere ich für mehr Realismus, um die Felder und Konfliktachsen einer arbeitskraftzentrierten Arbeitspolitik zu bestimmen. Die Langfassung dieses Beitrags ist im Jahrbuch Gute Arbeit 2016 zu finden. [mehr]

(5.1.2016) Welche Spielräume haben die Gewerkschaften noch?

Auf dem Forschungskolloquium von Prof. Klaus Dörre »Griechenland, Deutschland und die Zukunft der Europäischen Union« an der Friedrich- Schiller-Universität Jena habe ich am 5. Januar 2016 zum Thema »Europäischer Krisenkonstitutionalismus, deutscher Kapitalismus und Spielräume gewerkschaftlicher Interessenpolitik« referiert und diskutiert. [mehr]

(2.12.2015) Plädoyer für die Wiederentdeckung der Verteilungsfrage

Auf dem WSI-Herbstforum 2015 referierte ich zum Thema »Soziale Ungleichheit und gewerkschaftliche Perspektiven«. Das Referat und die sich anschließende Debatte ist im Livestream zu verfolgen. [mehr]

(29.10.2015) Arbeitgeberlobby leugnet zunehmende Arbeitsbelastung

Anlässlich des Arbeitsschutzkongresses A+A in Düsseldorf kritisiere ich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die mit ihrer jüngsten Publikation zur Arbeitsqualität ("Fakten statt Zerrbilder - Arbeitsqualität in Deutschland") endgültig den Konsens über 'Gute Arbeit' verlassen hat und nun den Überbringer der schlechten Nachricht attackiert, statt gemeinsam die Probleme anzupacken und die Präventionsanstrengungen in den Betrieben zu erhöhen. [mehr]

(20.10.2015) "Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich keine innige Freundschaft zum globalen Kapitalismus pflege."

Auf dem 23. ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall wurde ich erneut mit 94 Prozent der Stimmen zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der IG Metall gewählt. Mein mündlicher Rechenschaftsbericht ist [hier] zu finden.

(10.10.2015) IG Metall fordert: TTIP und CETA stoppen

Unter dem Motto "TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel" haben am 10. Oktober in Berlin etwa 250.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie Kanada (CETA) protestiert. Aufgerufen dazu hatte ein breites gesellschaftliches Bündnis, dem unter anderem auch die IG Metall angehört. Gemeinsam mit weiteren geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern der IG Metall war ich dabei. [mehr]

(4.9.2015) Öffentliche Soziologie: Der Ertrag für die Gewerkschaften

In einer Veröffentlichung des weltbekannten Soziologen Michael Burawoy zum Thema "Öffentliche Soziologie gegen Marktfundamentalismus und globale Ungleicheit" konnte ich in einem ausführlichen Nachwort den Ertrag für eine kritische Gewerkschaftsforschung skizzieren, die die bundesdeutschen Ansätze integriert. [mehr]

(17.8.2015) Wir machen weiter: Für ein anderes Europa

Für »Europa neu begründen« und die neuen Chancen nach der Griechenland-Wahl im Januar 2015 haben Steffen Lehndorff und ich einen Aufruf gestartet. Mit der Unterschrift der griechischen Regierung unter ein ihr aufgezwungenes drittes »Memorandum« mit Troika und Eurogruppe ist das eingetreten, was wir mit der auf dieser Seite vorgestellten Erklärung zu verhindern helfen wollten. Die Chance für die Neuorientierung auf ein demokratisches und soziales Europa, die im erstmaligen Aufbegehren eines Landes gegen die zerstörerische »Euro-Rettungspolitik« lag, konnte bislang nicht genutzt werden. Dennoch hat der Konflikt um die Ausrichtung der EU und der Währungsunion erst begonnen. Deshalb machen wir weiter, mit aktuellen Informationen und einer Debatte. [mehr]

(August 2015) Gewerkschaftliche Handlungsoptionen in der Krise des europäischen Finanzmarkt-Kapitalismus

In einem Interview für die Zeitschrift Politikum (Heft 2/2015) äußere ich mich zur Rolle der Gewerkschaften im europäischen Krisenmanagement. Da die Krisenbetroffenheit sehr unterschiedlich war, ergab sich auch ein unterschiedliches Agenda-Setting in der Krisenpolitik etwa bei der IG Metall und bei den Dienstleistungsgewerkschaften. [mehr]

(Juli 2015) Kapitalismus und Demokratie - eine fragile Beziehung

Über die Gefährdung der Demokratie und Aushöhlung der Mitbestimmung schreibe ich in dem gemeinsam mit Ludger Pries und Manfred Wannöffel herausgegebenen Band "Wissenschaft und Arbeitswelt – eine Kooperation im Wandel". Das Buch erschien zum 40. Jubiläum des Kooperationsvertrags zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der IG Metall. Mein Beitrag "Kapitalismus, Gewerkschaften und Sozialwissenschaften" ist hier nachzulesen.

(1.7.2015) "Wir brauchen koordinierte Antworten auf den Strukturwandel, sonst wird's eng."

Zu Fragen der Gewerkschaftskonkurrenz und organisationspolitischer Konflikte angesichts des Strukturwandels und der Outsourcing-Strategien der Unternehmer diskutiere ich mit Annelie Buntenbach (DGB) und Frank Werneke (ver.di) in “Sozialismus“. [mehr]

(19.6.2015) “Nicht auf halben Weg stehen bleiben“

Auf einer arbeits- und sozialpolitischen Konferenz mahne ich weitere Sozialreformen an. Zugleich kritisiere ich die Deregulierungsoffensive der Arbeitgeber. [mehr]

(8.5.2015) „Wir müssen kämpfen, um zu erhalten“

Auf einer Fachtagung der Selbstverwalter der IG Metall in der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung wies ich darauf hin, dass selbst erreichte Fortschritte wie der Mindestlohn oder die Rente nach 45 Jahren ohne Abschlag verteidigt und ausgebaut werden müssen. [mehr]

(1. Mai 2015) Gegen Pegida in Sozialstaat investieren

"Wer die 'Pegida'-Bewegung eindämmen will, der muss in den Sozialstaat investieren", führe ich auf der Maikundgebung in Dresden aus. Es gibt eine tiefe Unzufriedenheit vieler Menschen mit den sozialen Verhältnissen. Wer dem Rechtspopulismus den Nährboden entziehen will, muss diese Verhältnisse ändern. [mehr]

(31.3.2015) Absage an jede Gewalt bei Bündnissen

In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung sage ich: »Weitere Bündnisaktivitäten im Rahmen des Protests gegen die Austeritätspolitik in Europa setzen einen glasklaren Konsens voraus, dass es ausschließlich friedliche Aktionen geben kann.« Ich verurteile abermals die Ausschreitungen, die auch bei vielen Gewerkschaftsmitgliedern auf Unverständnis gestoßen waren. [mehr]

(18.3.2015) Demokratie und Solidarität statt Austerität und Troika! Für eine radikale Wende in Europa

Am 18. März 2015 fanden in Frankfurt vielfältige Proteste gegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) statt, zu denen das Blockupy-Bündnis und in diesem auch DGB-Gewerkschaften aufgerufen hatten. Da der gewerkschaftliche Demonstrationszug von der Polizei mehrfach gestoppt, umgeleitet und unterbrochen wurde, fand die geplante Kundgebung nicht statt. Beigefügt das Manuskript meiner vorgesehenen Rede, die nicht gehalten werden konnte. [deutsch] [english] [français]

(27.2.2016) Ein schwerer Schlag für den Arbeitschutz

Ich kritisiere die Entscheidung, die Arbeitsstättenverordnung angesichts des Widerstands der BDA nicht zu beschließen! Mit dieser Entscheidung ist nicht nur die überfällige Modernisierung des Arbeitsschutzrechts gestoppt. Zugleich wird der jahrelang geübten Kooperation zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Staat in den Institutionen des Arbeitsschutzes die Grundlage entzogen. Die Arbeitgeberverbände sind kein verlässlicher Partner mehr. Das ist ein schwerer Schlag für den Arbeitsschutz in Deutschland. Diese Fehlentscheidung ist das Ergebnis von verantwortungslosem Taktieren der Arbeitgeberverbände auf Kosten der Gesundheit von Beschäftigten. Es ist keine Sternstunde der Demokratie, wenn Arbeitgeberverbände in einem medialen Handstreich die Beschlüsse von Verfassungsorganen zunichtemachen können.

(8.2.2015) Warum das neue Griechenland kein Unglück, sondern eine Chance für Europa ist

Für die Zeitung der griechischen Regierungspartei Syriza schrieb ich den beigefügten Kommentar. Hier in Griechisch und hier in Deutsch.

(Februar 2015) Beruflichkeit als Teil von gewerkschaftlicher Arbeits- und Bildungspolitik

Berufsbildung hat in der IG Metall eine lange Tradition. Ihr hoher Stellenwert basiert auf der einfachen Erkenntnis, dass eine breite fachliche Qualifizierung die Voraussetzung für sichere Beschäftigungs- und Entgeltbedingungen ist. Hierzu argumentiere ich. [mehr]

(Februar 2015) Griechenland nach der Wahl – Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa

Den Politikwechsel in Griechenland halte ich für eine Chance für Europa. Neben Reiner Hoffmann (DGB), Frank Bsirske (ver.di), Detlef Wetzel (IG Metall) sowie weiteren Gewerkschaftsvorsitzenden haben wir eine Erklärung zur aktuellen Lage in Griechenland initiiert. Darin bekräftigen wir, dass die neu gewählte Regierung Chancen hat, eine Entwicklung jenseits der gescheiterten Austeritätspolitik zu eröffnen. [mehr]

(Januar 2015) "Die rechtlichen Möglichkeiten müssen durch eine Präventionsbewegung von unten genutzt werden"

Angesichts der Gesundheitsgefährdungen durch psychische Belastungen in der Arbeit ist eine Anti-Stress-Verordnung überfällig. Aber schon jetzt müssen alle rechtlichen Möglichkeiten in den Betrieben zur Prävention genutzt werden. Die Zeitschrift "Gute Arbeit" veröffentlicht in Heft 1/2015 hierzu ein Interview mit mir, das dem "Handbuch Gesundheit & Beteiligung" (VSA) entnommen ist. [das Interview]

(30.12.2014) Zehn Jahre nach Hartz IV ist ein Neustart nötig

Hartz IV ist Teil einer Drohkulisse, "vor deren Hintergrund Beschäftigte zu Zugeständnissen bei Entgelt und Arbeitsbedingungen bereit sind". Nötig ist ein sozialpolitischer Neustart, der eine menschenwürdige Existenz und gute Arbeit in jeder Lebenslage sicherstellt, sage ich gegenüber dpa. [mehr]

(November 2014) "Das Ende des Kapitalismus im 21. Jahrhundert?"

Unter dieser Fragestellung diskutierte ich als Mitherausgeber der "Blätter für deutsche und internationale Politik" mit Thomas Piketty (Autor von „Das Kapital im 21. Jahrhundert“) sowie der Philosophin Susan Neiman und dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl. Es moderierte Mathias Greffrath. Das Gesamtvideo läuft 1 Stunde und 18 Minuten. Meine Interventionen finden sich ab der Minute 14:30 bis 20:00, ab 41:00 bis 45:00, ab 55:20 bis 59:12 sowie ab 1:09:00 bis 1:11:00. [zum Film]

(November 2014) Flexibel im Alter: Der Rentner als Retter?

Mit einer "Flexi-Rente" soll das Arbeiten bis ins Unbegrenzte ermöglicht werden. Mit der Behauptung, dass nur der arbeitende Rentner uns vor der vermeintlichen demografischen Katastrophe retten kann, setze ich mich im November-Heft der "Blätter für deutsche und internationale Politik" auseinander. [mehr]

(Oktober 2014) Flexibler Ausstieg oder Arbeiten bis zum Ende?

Die rentenpolitische Debatte wird aktuell durch das Konzept einer "Flexi-Rente" geprägt. Mit dieser soll eine Weiterbeschäftigung von Arbeitnehmern über die Regelaltersgrenze hinaus erleichtert werden. Mit den problematischen Folgen eines solchen Konzepts setze ich mich gemeinsam mit Christoph Ehlscheid auseinander. Der Artikel ist als einer von vier Beiträgen im Rahmen des Titelthemas „Flexiblere Übergänge in die Rente: Wege zum besseren Altersausstieg“ in Heft 7/2014 der „Sozialen Sicherheit – Zeitschrift für Arbeit und Soziales“ erschienen. [mehr]

(3. Oktober 2014) Gewerkschaften zwischen Defensive und Revitalisierung

Auf der Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung "Gemeinsam Strategien entwickeln. Konflikte führen. Beteiligung organisieren. Erneuerung durch Streik" vom 2.-4. Oktober 2014 in Hannover habe ich ein Eingangsreferat gehalten. Eine schriftliche Fassung des Vortrags veröffentlicht die Zeitschrift "Sozialismus" im November-Heft (2014). [Hier der Beitrag]

(6.10.2014) "Gewerkschaftlicher Widerstand in Europa muss offensiver werden"

Über notwendige Erneuerung und "absurde" Krisenlösungspolitik spreche ich am Rande der Streikkonferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hannover mit dem "Neuen Deutschland". [mehr]

(Oktober 2014) Wirtschaftsdemokratie - ein Ausweg aus dem postdemokratischen Europa

"Gegenwärtig steht es nicht gut um Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Europa." Ausgehend von diesem Befund entwickle ich in einem Beitrag für das von Klaus Dörre, Kerstin Jürgens und Ingo Matuschek herausgegebene Buch "Arbeit in Europa" Überlegungen zu wirtschaftsdemokratischen Interventionen. Grundlegend bleibt dabei: "Wer die Demokratie erhalten will, wird sich mit dem Kapitalismus anlegen müssen." [mehr]

(September 2014) TTIP stärkt die Macht der Konzerne

Die bisherige Informationspolitik der Bundesregierung zum Freihandelsabkommen TTIP ist ein unwürdiges Verwirrspiel. TTIP stärkt durch das Investitionsschutzabkommen die Macht der Konzerne. Dies führe ich im Vorfeld des 21. Salzgitter-Forums aus. [mehr]

(17.7.2014) „Irgendwann muss Schluss sein dürfen“

Nach der Rente ab 63 soll jetzt die so genannte Flexi-Rente kommen. Dieser Plan setzt ältere Menschen unter Druck, schlechter bezahlt als „arbeitende Rentner“ weiterzuarbeiten. Dies birgt die Gefahr, dass reguläre Stellen durch solche billigeren Jobs ersetzt werden. Die billigen Alten könnten dann die teuren Jungen verdrängen. In der „Zeit“ setze ich mich mit diesen Plänen auseinander. [mehr]

(Juli 2014) Stillstand im Merkelland: Wo bleibt die Mosaiklinke?

Ich plädiere in einem Beitrag für die Blätter für deutsche und internationale Politik für einen linken Strategieplan, der eine Reformagenda und eine Durchsetzungsstrategie einschließt. Wir benötigen eine mosaiklinke Parteienallianz, deren politischer Sponsor die Gewerkschaften sein könnten. [mehr]

(Juni 2014) »Wir brauchen Aktivität, polarisierende Debatten, produktive Provokation«

Im Gespräch mit der „Neuen Gesellschaft“ erweitere ich die Debatte um eine künftige Kooperation von Rot-Rot-Grün um den Begriff der „Mosaik-Linken“. Welche Rolle die Gewerkschaften dabei spielen könnten, wird zur Diskussion gestellt. [mehr]

(Juni 2014) Hat Industriearbeit eine Zukunft?

Die Umbruchprozesse in der Arbeitswelt erfordern eine Neuverständigung. Gemeinsam mit dem 1. und dem 2. Vorsitzenden der IG Metall, Detlef Wetzel und Jörg Hofmann, gebe ich ein Buch heraus, in dem profilierte Arbeitswissenschaftler/innen und Gewerkschafter/innen neue Weichenstellungen, Konturen und Entwicklungstrends der Arbeit beleuchten. Näheres zu dem Band »Industriearbeit und Arbeitspolitik« [hier].

(1. Mai 2014) »Spielt nicht mit dem Feuer«

Angesichts der Ukraine-Krise appellierte ich in meiner 1. Mai-Rede in Freiburg an alle Beteiligten: "Spielt nicht mit dem Feuer wirtschaftlicher, politischer oder gar militärischer Drohgebärden!" [mehr]

(April 2014) Ist die Demokratie in Europa noch zu retten?

Gemeinsam mit Wolfgang Lemb plädiere ich für einen radikalen Pfadwechsel in der Europapolitik. In einem Supplement von »Sozialismus« schreiben wir gemeinsam mit Annelie Buntenbach, Frank Bsirske, Dietmar Schäfers und Andreas Keller zu Analysen und Forderungen für eine offensive Europa-Politik. [mehr]

(2.4.2014) Große Mehrheit der Jungen für abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte

89 Prozent der 18- bis 34-Jährigen sind für eine vorzeitige, abschlagsfreie Rente. Ich stelle die Ergebnisse einer Infratest-Umfrage vor. [mehr]

(Februar 2014) Konflikt um die Weichenstellungen

Wie sind die kleinen Korrekturen in der Koalitionsvereinbarung angesichts der großen Herausforderungen zu bewerten? Gemeinsam mit Christoph Ehlscheid analysiere ich die Ankündigungen der Großen Koalition. [mehr]

(7.1.2014) Halbherzige Rentenreform bedroht Generationenvertrag

In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" begründe ich, dass die Rentenreform der Großen Koalition keine Privilegien schafft, sondern durch Halbherzigkeit den Generationenvertrag bedroht. [mehr]

(Dezember 2013) Plädoyer für ein arbeits- und sozialpolitisches Mandat

In den WSI-Mitteilungen 8/2013 werte ich gemeinsam mit Christoph Ehlscheid die Beschäftigtenbefragung der IG Metall 2013 aus und plädiere für ein arbeits- und sozialpolitisches Mandat der Gewerkschaft. [mehr]

(November 2013) Was bringt der Koalitionsvertrag?

Die sozialpolitischen Teile des Koalitionsvertrages bewerte ich kritisch. [mehr]

(November 2013) Die Rückkehr der Kapitalismuskritik

Das ND veröffentlicht Auszüge aus meinem soeben ausgelieferten neuen Buch "Der Tiger und seine Dompteure". [mehr]

(12.11.2013) Kleiner Nenner, große Falltür

Schwarz-Rot darf in den Koalitionsverhandlungen nicht kleinmütig werden: Arbeit, Alter, Rente, Europapolitik - es gibt große Probleme zu lösen, argumentiere ich in einem Kommentar in der „tageszeitung“. [mehr]

(4.11.2013) Neue Regierung muss Anti-Stress-Verordnung erlassen

Begleitend zu den Koalitionsverhandlungen habe ich in einem Interview in der GEGENBLENDE begründet, warum jetzt eine Anti-Stress-Verordnung erlassen werden muss. [mehr]

(November 2013) Beschäftigtenbefragung der IG Metall: Arbeitspolitische Schwerpunkte

Die Befragungen der Beschäftigten selbst können eine Form der "Arbeitspolitik von unten" sein. Die Ergebnisse, die ich gemeinsam mit Klaus Pickshaus im neuen Jahrbuch Gute Arbeit 2014 veröffentlichen werde, sind ein Handlungsauftrag für die Gewerkschaften. [mehr]

(Oktober 2013) „Der Tiger und seine Dompteure“

Unter diesem Titel und dem Untertitel „Wohlfahrtsstaat und Gewerkschaften im Gegenwartskapitalismus“ erscheint im November 2013 mein neues Buch, in dem nicht nur Problembeschreibungen im Finanzmarktkapitalismus, sondern auch Alternativen und dazu erforderliche Durchsetzungsstrategien aufgezeigt werden. [mehr]

(Oktober 2013) Arbeiterbewegung heute

Unter der Überschrift „Wandel der Arbeit – Wandel der Bewegung“ befasse ich mich in der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) Nr. 40-41 vom 30. September 2013 mit der Frage, was heute noch unter Arbeiterbewegung zu verstehen ist. [mehr]

(5.9.2013) Gemeinsame Erklärung zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die BDA und der DGB haben sich erstmals auf ein gemeinsames Grundverständnis zum Umgang mit psychischer Belastung in der Arbeitswelt geeinigt und in einer "Gemeinsamen Erklärung zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt" festgehalten. Ich begrüße die Gemeinsame Erklärung, fordere aber konkrete Maßnahmen gegen Stress und den Erlass einer Anti-Stress-Verordnung. [mehr]

(26.8.2013) „Keine Angst vor zu viel Rot“

In einem Kommentar für die Frankfurter Rundschau plädiere ich für einen wirklichen Politikwechsel und das Offenhalten aller Möglichkeiten zum demokratischen Regierungswechsel. „Wer Angst vor zu viel Rot hat, könnte nach der Wahl ins Schwarze gucken.“ [mehr]

(Juli 2013) Regierung darf nicht auf halbem Weg stehen bleiben

Betriebe sind auch bei Arbeitsstress und psychischen Belastungen zur Prävention verpflichtet. Das hat der Bundestag im Arbeitsschutzgesetz jetzt klargestellt. Allerdings dürfe die Regierung nicht auf halbem Weg stehen bleiben, sage ich in einem Interview. [mehr]

(7.6.2013) „Wir wollen kein Europa des Neoliberalismus und des Kapitals!“

Auf der Kundgebung des Alter Summit (www.altersummit.eu ) im Athener Olympiastadion sprach ich für den Aufruf „Europa neu begründen“. Der Alter Summit in Athen sollte der Beginn einer europaweiten Bewegung werden. [mehr]

(Mai 2013) Europa geht anders

"Ich plädiere für eine europäische soziale Bürgerbewegung, die gegen die desaströse Krisenpolitik und für einen radikalen Politik- und Pfadwechsel antritt." Mit dieser Begründung habe ich nicht nur den Aufruf "Europa neu begründen" initiiert, sondern jetzt auch als einer der Erstunterzeichner den Aufruf "Europa geht anders" unterschrieben. [mehr]

Aus diesem Grunde werde ich auch am 7./8. Juni 2013 auf dem Alternativgipfel der sozialen Bewegungen und der Gewerkschaften in Athen im Olympia-Stadion sprechen. [mehr]

(Mai 2013) "Strohfeuer oder Wendepunkt?"

Unter der Überschrift "Strohfeuer oder Wendepunkt?" skizziere ich in der Mai-Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik die jüngsten Erfahrungen der IG Metall, mit neuen strategischen Antworten auf mehreren Politik- und Organisationsfeldern auf die Krise zu reagieren. [mehr]

(April 2013) Anti-Stress-Kongress der IG Metall

Zu Beginn des Anti-Stress-Kongresses der IG Metall am 23./24. April 2013 fordere ich gegenüber der Presse die Bundesarbeitsministerin auf, jetzt endlich die Konsequenz aus ihren Klagen über zuviel Stress in der Arbeitswelt zu ziehen und eine Anti-Stress-Verordnung zu erlassen. [mehr]

(23.4.2013) „Bremse für das Hamsterrad“

In einem Meinungsbeitrag für das „Handelsblatt“ begründe ich die Notwendigkeit einer Anti-Stress-Verordnung. [mehr]

(1.2.2013) "Das politische Mandat der Gewerkschaften muss ein europapolitisches werden"

In einem Interview mit der Zeitschrift spw äußere ich mich zu den Erfahrungen der zurückliegenden Krise, den strategischen Aufgaben der IG Metall und der europapolitischen Herausforderung. [mehr]

(29.1.2013) "Jetzt ist die Politik am Zuge"

Nachdem die BDA die Gemeinsame Erklärung zur Psychischen Gesundheit in der Arbeit mit dem DGB und dem Arbeitsministerium in letzter Minute scheitern ließ, forderte ich anlässlich des Kongresses zu diesem Thema am 29.1. in Berlin die Ministerin Ursula von der Leyen auf, jetzt endlich tätig zu werden und eine Anti-Stress-Verordnung auf den Weg zu bringen. [mehr]

(18.1.2013) „Bundesregierung springt zu kurz bei Stressprävention“

"Die vor Weihnachten beschlossenen Änderungen am Arbeitsschutzgesetz greifen viel zu kurz", führe ich auf einer Pressekonferenz in Berlin anlässlich einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit aus. "Sie sind zwar ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, im Arbeitsschutzgesetz psychische Belastungen ausdrücklich als Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung zu benennen. Aber nur mit einer wirksamen Anti-Stress-Verordnung können Arbeitnehmer besser vor Überlastung und Burnout geschützt werden". [mehr]

(Januar 2013) Gewerkschaften und Kapitalismuskritik

Die Gewerkschaften haben in den letzten Jahren in der Krisenbekämpfung keineswegs selbstverständliche Defensiverfolge erzielt. Nichtsdestoweniger bleibt die Frage, wie Gewerkschaften auch Träger einer neuen Kapitalismuskritik werden könnten. Hierzu meine Meinung in der Auseinandersetzung mit anderen theoretischen Positionen in der Zeitschrift Z. [mehr]

(2012) „Hochschule zwischen Marktzwängen und kritischer Wissenschaft“

Im Jahrbuch für Pädagogik 2012 (Schöne neue Leitbilder) veröffentlichte ich einen Beitrag zur Hochschulpolitik. [mehr]

(17.11.2012) Protest braucht Perspektive

Anlässlich der europäischen Protestaktionen und Streiks am 14. November und der Europakonferenz am 17. November in Essen begründe ich im Interview, warum wir gemeinsam ein Leitbild für ein soziales und demokratisches Europa entwickeln müssen. [mehr]

(14.11.2012) Nur mit sanftem Druck

In einem Beitrag für das Handelsblatt plädiere ich für ein sachgerechtes Anreizsystem zur Schaffung alternsgerechter Arbeitsplätze. Die Rente mit 67 bestraft nur die Beschäftigten, die nicht mehr können. Eine Demografie-Abgabe für die Unternehmen könnte Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere bringen. Mehr ... [mehr]

(3.11.2012) IG Metall trägt die Rentendebatte in die Betriebe

Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erläutere ich die Kampagne der IG Metall "Gute Arbeit - gut in Rente". [mehr]

(4.10.2012) „Konzertierte Aktion gegen Stress erforderlich“

Anlässlich des „Demografiegipfels“ der Bundesregierung Anfang Oktober habe ich eine „konzertierte Aktion“ gegen Stress am Arbeitsplatz gefordert. [mehr]

(6.9.2012) »Die schöne neue Arbeitswelt für die Älteren ist eine Fata Morgana«

Tipp 45In einem Interview, das in dem »Tipp Gute Arbeit« zum Thema »Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung« erschienen ist, zeige ich, wie wir die Missstände in der Arbeitswelt und die Verantwortung der Arbeitgeber zum Thema machen werden. [mehr]

(3.9.2012) „Von der Leyen ruft 'Feuer', hat aber keine Löschinstrumente“

Die Arbeitsministerin von der Leyen hat die drohende Altersarmut von Rentnerinnen und Rentnern entdeckt. „Eine späte zutreffende Erkenntnis, aber das vorgelegte Konzept zur Zuschussrente ist nicht tragfähig“, führe ich in einer Pressemeldung aus. [mehr]

Gute Arbeit - gut in Rente(16.8.2012) Altersgerechte Arbeitsplätze sind Mangelware

Eine Umfrage der IG Metall bei 3.700 Betriebsräten ergab, dass in den Betrieben der Metallbranche nur 3,8 Prozent der Beschäftigten über 60 Jahre alt sind. Gemeinsam mit Detlef Wetzel stellte ich den Start der Kampagne „Gute Arbeit – gut in Rente“ vor, mit der flexible Altersübergänge als Alternative zur Rente mit 67 und alternsgerechte Arbeitsplätze gefordert werden. [mehr]

Antistressverordnung vorgelegt

(Juli 2012) Anti-Stress-Verordnung vorgelegt

Auf einer Pressekonferenz in Berlin legte ich der Öffentlichkeit einen Entwurf für eine Anti-Stress-Verordnung vor. Damit soll ein konstruktiver Beitrag zur Bekämpfung psychischer Belastung in der Arbeitswelt geleistet werden. [mehr]

(Juli 2012) Wo öffentliches Geld fließt,
muss öffentliches Eigentum entstehen

Meiner Ansicht nach sollten Banken, die in der Finanzkrise öffentliche Gelder in Anspruch nehmen, verstaatlicht werden. Wo öffentliches Geld fließt zum Stützen der Ökonomie, zum Stützen des Finanzsystems, muss öffentliches Eigentum entstehen. Gegenwärtig haben wir einen Staat als "Eigentümer von ökonomischem Eigentum wider Willen". Das macht keinen Sinn. Der Staat muss ein Eigentümer mit spezifischen Ambitionen werden. Das heißt, wenn er gezwungen wird, Banken zu sozialisieren, dann muss er auch eingreifen in die Geschäftspolitik dieser Banken, in die Regulierung dieser Märkte, um zu verhindern, dass die alten Spielregeln nur unter neuen Bedingungen weiter gelten. Ich fordere ferner einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Politik. Von den politischen und ökonomischen Eliten wird dieser nicht kommen, sondern hier sind Intellektuelle in der Pflicht: Ich erwarte von den kritischen Intellektuellen in Deutschland, in Europa mehr politisches Engagement und mehr Eingreifen in die öffentliche Debatte. Mein vollständiges Gespräch zu diesem Thema mit dem DeutschlandRadio können Sie sich [hier] anhören.

(Mai 2012) Mehr Mut zur Kapitalismuskritik

Zu einem Streitgespräch über das Konzept einer Wirtschaftsdemokratie lud ich den Industriesoziologen Walther Müller-Jentsch nach Frankfurt ein. Die Zeitschrift "Mitbestimmung" (5/2012) veröffentlichte das Gespräch. [mehr]

(1. Mai 2012) Sofortige Kurskorrektur in Europa-Politik

Die Menschen in Europa müssen sich gegen die Ausplünderung ihres Gemeinwesens zur Wehr setzen. Dies begründe ich in meiner 1. Mai-Rede in Frankfurt am Main. [mehr]

(27.4.2012) Es steht schlecht um die Demokratie in Europa

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frank Bsirske und Prof. Rudolf Hickel zum Aufruf "Europa neu begründen" schildere ich die Bedrohung demokratischer Strukturen durch den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus. [mehr]

(April 2012) Gute Arbeit: Leitbild einer
zeitgemäßen Vollbeschäftigungspolitik

Als Alternative zu Prekarisierung und soziale Ungleichheit als Programm für Vollbeschäftigung plädiere ich in der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" (APuZ 14-15/2012) für eine solidarische Neuordnung des Arbeitsmarktes. [mehr]

(28.3.2012) Europa neu begründen!

Europa neu begründenDie Krise in Europa muss durch Solidarität und Demokratie bewältigt werden, um den Marsch in den Ruin zu stoppen. Gemeinsam mit Frank Bsirske, Annelie Buntenbach, Rudi Hickel und Steffen Lehndorff habe ich einen Aufruf initiiert, zu deren Erstunterzeichnern u.a. der Philosoph Jürgen Habermas, der Ökonom Gustav Horn und eine Reihe von Gewerkschaftern wie Michael Sommer, Detlef Wetzel und Klaus Wiesehügel gehören. Der Aufruf kann hier gelesen und unterzeichnet werden: www.europa-neu-begruenden.de.

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